Grizzlies müssen sich in Spiel eins mit 8:10 geschlagen geben – Sonntag Spiel 2 in Bielefeld

Am gestrigen Freitag mussten sich die Aachen Grizzlies in der heimischen Tivoli Eissporthalle dem Gegner vom TSVE Bielefeld mit 8:10 (1:4,1:3,6:3) geschlagen geben. In der Finalserie steht es somit 1:0 für Bielefeld und die Grizzlies sind bereits am Sonntag beim Auswärtsspiel unter Zugzwang.

Trotz gutem Aufwärmen und einem mit 3 Reihen gut besetztem Kader lieferten die Grizzlies, die in diesem Spiel auf Trainer Ralf Hafeneger sowie Topscorer Christian von Berg verzichten mussten, ein erstes Drittel zum Vergessen ab. Bereits nach einer Minute konnten die Gäste eine Unachtsamkeit der Grizzlies zur 1:0 Führung nutzen. Zwar gelang es den Aachenern schnell den 1:1-Ausgleich zu erzielen, jedoch waren sie auch danach oft zu unkonsequent und ermöglichtem dem Gegner ein gutes Passspiel aufzuziehen. Bis zum Ende des Drittels erhöhte Bielefeld auf 1:4.

Auch im zweiten Drittel lief es für die Grizzlies nicht viel besser. Zwar konnte man nun den Gegner häufiger stören und am Passpiel hindern, jedoch brachte man nach vorne ausser ein paar vereinzelten Schüssen nicht viel brauchbares Zustande. So mussten die Aachener 2 weitere Gegentore hinnehmen, ehe sie in Unterzahl einen weiteren Treffer erzielen konnten. Kurz vor der Pause gelang dann wiederum Bielefeld ein Treffer, so dass auch das zweite Drittel deutlich verloren worde.

In der Pause motivierten sich die Grizzlies, die heute aushilfsmäßig von Christian Hamacher gecoacht wurden, noch einmal, um sich dem Gegner nicht kampflos zu ergeben. Schnelle Tore mussten nun her, um das Spiel doch noch zu wenden. Es gelang jedoch wieder Bielefeld der erste Treffer kurz nach Wiederanpfiff. Die Grizzlies, welche jetzt über den Kampf kamen, konnten nun endlich Tore erzielen. Durch die härtere Gangart, die die Grizzlies jetzt an den Tag legten, kam es jedoch auch vermehrt zu Strafen auf beiden Seiten. Leider ermöglichte dies Bielefeld wiederum Konter, welche diese eiskalt nutzen. So kam es zu einem hin und her an Toren. Bis kurz vor Schluss kamen die Grizzlies dabei noch einmal auf 7:10 heran. Obwohl der Torwart bereits relativ früh für einen sechsten Feldspieler vom Feld genommen wurde, gelang der 8:10 Anschlusstreffer erst zu spät um das Spiel nocheinmal richtig zu kippen.

Insgesamt sicherlich eine verdiente Niederlage für die Grizzlies, die in den ersten Dritteln zu passiv aggierten und es dem Gegner zu leicht machten Tore zu erzielen. Trotzdem lässt vor allem der Kampfgeist und die Moral im letzten Drittel hoffen, dass in der Serie noch nicht alles verloren ist. Wenn die Grizzlies am Sonntag beim Auswärtsspiel in Bielefeld mit dem selben Elan starten, ist ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen. Für die Grizzlies gilt es somit alles zu geben, um ein entscheidendes drittes Spiel, welches ebenfalls in Bielefeld stattfinden würde, zu erzwingen.

Die Grizzlies danken den zahlreichen Zuschauern für ihr erscheinen. Das zweite Spiel der Finalserie wird für alle daheimgeblieben von Radio Sunshine (http://www.radio-sunshine.info/) ab 20:15 Uhr in einer Sport-Sondersendung übertragen.

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